Im Visier: Irina Fuchs

In unserer Blogreihe „Im Visier“ stellen wir regelmäßig N3GZ-Mitglieder mithilfe von ein paar Fragen vor.

Diese Woche antwortet Irina Fuchs vom Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe.

Wer bist du und wie hast du mit dem Thema Digitale Verwaltung zu tun?

Ich bin Irina Fuchs und arbeite als Organisatorin für Digitalisierung beim Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz), einem ostwestfälisch-lippischen IT-Dienstleister für die hiesigen Kommunalverwaltungen, in Lemgo. Hier berate ich Verbands- und Vertragskunden im breitgefächerten Themenkomplex Digitalisierung und übernehme Projektleitungsaufgaben in E-Government-Angelegenheiten. Zudem studiere ich derzeit berufsbegleitend im Master (M.Sc.) Digital Management & Transformation.

Wie erklärst du deiner Oma, was du machst?

Zuletzt habe ich meiner Oma anhand einiger gängiger Praxisbeispiele erklärt, was ich so mache und was der Themenkomplex „Digitalisierung“ eigentlich alles beinhaltet. 🙂 Als gutes Beispiel dient für mich Ula, die „Unterlagen App“ des krz, die es Bürgerinnen und Bürger ermöglicht, behördlich benötigte Dokumente digital per App einzureichen.

Wie bist du zur Digitalen Verwaltung gekommen?

Ich bin nach meiner dualen IT-Ausbildung bei einem Global Player im Bereich der Telekommunikation in München über die Berufsschule in Paderborn mit meinem derzeitigen Arbeitgeber in Kontakt gekommen –  was mich zum Umzug ins schöne Ostwestfalen bewegt hat. Dort habe ich zuerst fünf Jahre lang die Einführung von E-Akten-Lösungen bei Kommunen aktiv begleitet und bin nun seit fast 2 Jahren mit diversen E-Government-Thematiken betraut.

Was begeistert dich im Themenfeld so richtig?

Mich begeistert insbesondere das große Potenzial der Digitalisierung, denn die Veränderungen alltäglicher Gewohnheiten, Abläufe und Routinen durch die Digitalisierung tangieren einen jeden von uns – beruflich wie privat! Das große Spektrum der Digitalisierung ist weiterhin ziemlich spannend, von rechtlichen Belangen wie dem Onlinezugangsgesetz (OZG) bis zu der derzeit in aller Munde befindlichen Corona-App als technischer Ansatz. Ich freue mich darauf, diese Transformation in den kommenden Jahren weiterhin aktiv begleiten zu dürfen.

Was frustriert dich bei der Digitalen Verwaltung?

Ganz klar: Die doch relativ langen Entscheidungswege des öffentlichen Dienstes in digitalen Umsetzungsprojekten!

Was war in letzter Zeit dein größter E-Gov-Aha-Moment und warum?

Das kann ich eigentlich nur auf die aktuelle Corona-Lage in Deutschland beziehen: Mein größter Aha-Moment war, dass die öffentliche Verwaltung Digitalisierung dann doch umsetzen kann und will.

Welche Frage würdest du den E-Government-Entscheidern unseres Landes gerne mal stellen?

Ist Deutschland im Jahr 2020 nun ready für die Digitalisierung und was kann hier die Lehre der Covid-19-Pandemie sein?

Welche „Maschine“ sollte unbedingt für digitale Verwaltung von morgen erfunden werden?

Wenn man die Künstliche Intelligenz vermehrt sinnvoll einsetzt, dann wäre das für mich persönlich schon eine gute Sache in Hinblick auf diese Frage.

Warum bist du bei N3GZ dabei?

Ich bin über das U30 Barcamps des Zukunftskongress Staat & Verwaltung 2019 zu N3GZ gestoßen und mich begeistert vor allem das große Netzwerk aus den diversesten Bereichen.

An welches schöne N3GZ-Erlebnis erinnerst du dich gerne?

Bisher war ich nur digital dabei und freue mich schon heute auf das erste „physische“ Zusammentreffen! Bleibt alle gesund.


Neugierig geworden? Vernetzt euch mit Irina auf Xing oder LinkedIn.

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