Im Visier: Christian Schachtner

In unserer Rubrik „Im Visier“ stellen sich regelmäßig Menschen aus dem N3GZ-Netzwerk vor. Heute beantwortet Christian Schachtner unsere Fragen.

Wer bist du und wie hast du mit dem Thema Digitale Verwaltung zu tun?

Grüß euch, ich bin Christian und bin seit über 20 Jahre in der kommunalen und hochschulischen Praxis mit Digitalisierungsprojekten befasst. Nach einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und dem Fachabi habe ich in der Beamtenlaufbahn den Diplom-Verwaltungswirt (FH) abgelegt und einen Master in Europäischem Verwaltungsmanagement an der HWR Berlin abgeschlossen. Nach einer Promotion in Betriebswirtschaft im Feld Personal und Organisation bin ich nebenberuflich seit kurzem Professor für Public Management im Online-Studium.

Wie erklärst du deiner Oma, was du machst?

Teams mit unterschiedlichen Fähigkeiten besser in innovatives Denken und Handeln bringen, damit sich der öffentliche Dienst für die Zukunft fit macht.

Wie bist du zur Digitalen Verwaltung gekommen?

Über persönliche Empfehlungen des Netzwerks und aufgrund eigener Erwartungen an eine effiziente Verwaltungsarbeit. Vor allem aber, da sich dringend ein „Flow“ entwickeln muss, damit neue Technologien und Service-Konzepte auch in öffentlichen Anliegen in Anspruch genommen werden können.

Was begeistert dich im Themenfeld so richtig?

Kontakt zu offenen Persönlichkeiten, Gestaltungsfreiheit und interdisziplinärer Zugang zu spannenden Konzepten. Viele Gespräche mit innovativen Leuten und Vernetzung zu eigenen Projekten. Gemeinnützige Einrichtungen mit in eigene Digital-Projekte einbeziehen und die Professionalisierung der ehrenamtlichen Arbeit dadurch voranbringen.

Was frustriert dich bei der Digitalen Verwaltung?

Immer gleiche Statements zum aktuellen Digitalisierungsfortschritt und Silodenken in verantwortlichen Positionen. Außerdem werden digitale Geschäftsmodelle viel zu wenig gestaltet und in Erwägung gezogen.

Was war in letzter Zeit dein größter E-Gov-Aha-Moment und warum?

Gewinn des Smart City-Ausschreibungswettbewerbs des BMI zur Schaffung kommunaler Handlungsfreiheit in stadtgestalterischer Hinsicht durch den Einstieg in Robotik, Sensorik und Virtual- bzw. Augmented-Reality Anwendungen.

Welches Buch ist für dich eine innere Referenz für Digitale Verwaltung und warum?

Nassim Talebs Buch „The Black Swan“, da Megatrends wie Flexicurity der Gesellschaft maßgeblicher Treiber für Adaption in der öffentlichen Verwaltung sein sollte.

Welche Frage würdest du den E-Government-Entscheidern unseres Landes gerne mal stellen?

Wie sehen Sie den Innovationsgrad bisheriger Programme und wie sorgen Sie dafür, dass innovative Köpfe und Einrichtungen schneller an Fördermittel kommen?

Welche „Maschine“ sollte unbedingt für digitale Verwaltung von morgen erfunden werden?

Ein Personas-Bot in virtueller Umgebung, der Innovationsblockierern vermittelt, was die Erwartungshaltung einer zukunftsorientierten Verwaltung ist.

Warum bist du bei N3GZ dabei?

Spannende Events und Leute mit disruptivem Mindset.

An welches schöne N3GZ-Erlebnis erinnerst du dich gerne?

Die Aufnahme ins dynamische Netzwerk.


Neugierig auf Christian geworden? Folgt ihm auf LinkedIn und Xing, lest seine Beiträge auf dem Blog „Verwaltung der Zukunft“ oder erkundet seine Angebote als freiberuflicher Berater.

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